Allmersbach

Geschichtliches zu Allmersbach

Allmersbach im Tal mit seinem Teilort Heutensbach, der am 1. Januar 1972 eingemeindet wurde, im südlichen Weissacher Tal gelegen, umsäumt von Obstbäumen und von bewaldeten Höhen ist zu einem beliebten Wohnplatz geworden. Viele, vor allem bauwillige Neubürger, haben hier in den letzten 25 Jahren eine Heimstätte gefunden. Das wird augenfällig an den neuen gepflegten Wohngebieten, das zeigt auch die Zunahme der Einwohnerzahl von 1461 im Jahre 1961 auf 4370 im Jahre 1996.

Blick auf Allmersbach
Blick auf Allmersbach

Neben Spuren nomadisierender Steinzeitjäger auf der Allmersbacher Markung ist vor allem der Fund eines großen Steinbeils aus der jüngeren Steinzeit im alten Kern des Dorfes erwähnenswert, weil er auf eine jungsteinzeitliche Besiedlung schließen lässt. Erstmals urkundlich erwähnt wird Allmersbach im 12. Jahrhundert. Zu der Zeit war der Flecken im Besitz der Grafen von Löwenstein und kam Januar 1291 zum Frauenkloster Esslingen. Durch die Reformation gingen die Herrschaftsrechte an Württemberg über. Zuständige Rechts- und Verwaltungsbehörde blieb aber bis 1712 die Klosterhofmeisterei von Weil und bis 1807 die Stiftsverwaltung Backnang.

Alte Kirche Ortsmitte
Alte Kirche Ortsmitte

Die kleine Kirche in der Ortsmitte, die einst den Heiligen Anna, Katharina und Margarete geweiht war, ist im Chorbereich spätgotisch, ihr Schiff stammt aus der Barockzeit. Erst im 19. Jahrhundert erhielt die Gemeinde eine eigene Pfarrstelle. Vorher wurde sie vom Diaconus, dem zweiten Pfarrer in Backnang, betreut. Heute sind die evangelische und die katholische Kirche in Gemeindezentren räumlich verbunden. Neben der Landwirtschaft, Handel, dem Wein- und Obstbau im 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Haupterwerbsquelle die Heimweberei. 55 zünftige Webermeister haben hier im Jahre 1840 mit Gesellen und Familienangehörigen das Weben als Nebenerwerb betrieben. Durch die aufkommende Industrialisierung waren die Weber dann gezwungen, ihr Handwerk aufzugeben. Auch der Weinbau, der im Jahre 1871 immerhin noch 45 Morgen Rebfläche umfasste, kam vor dem Ersten Weltkrieg vor allem wegen der Reblaus zum Erliegen. Heute sind die meisten Erwerbstätigen gezwungen, täglich zu ihrer Arbeit außerhalb der Gemeinde in Backnang oder im Raum Stuttgart zu fahren, wenn auch die Zahl der Arbeitsplätze durch die Ansiedlung und Neugründung von Betrieben im Allmersbacher Gewerbegebiet in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat.

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Allmersbach im Tal

Backnanger Straβe 42
71573 Allmersbach im Tal
Tel.: 07191 3530- 0
Fax: 07191 3530-30
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